Muss ein Widerrufszusatz unterschrieben sein?

Wird auf einem Testament vermerkt, dass dieses nicht gelten soll, so handelt es sich nicht um ein Widerrufstestament (§ 2254), sondern um eine aufhebende Veränderung (§ 2255 Satz 2). Diese Veränderung muss nicht unterschrieben werden – so, wie bspw. ein Zerreißen schon denklogisch nicht unterschrieben werden kann.