Wie sehen die Stimmanteile in der Erbengemeinschaft aus?

Die Erbengemeinschaft entscheidet durch Beschluss, wobei jeder eine seinem Anteil am Erbe entsprechende Stimme hat. § 2038 Abs. 2 verweist für die Erbengemeinschaft auf die normale Gemeinschaft des BGB, wobei § 745 Abs. 1 Satz 2 eine entsprechende Stimmgewichtung vorsieht.

Beispiel: A erbt zu drei Siebteln, B zu zwei Siebteln, C und D zu jeweils einem Siebtel. A und B haben eine Mehrheit von 5/7, A und C oder D von 4/7. Soll A überstimmt werden, müssen sich B, C und D einig sein, denn nur dann haben sie zusammen eine Mehrheit von 4/7.

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